News
ResPa-Projekt untersucht internationale Perspektiven zur Verpackungswende
Das ResPa-Projekt analysiert, wie junge Erwachsene in Europa die Herausforderungen und Chancen der Kreislaufwirtschaft im Alltag erleben.
24/06/2026
Die Umstellung auf nachhaltige Verpackungslösungen stellt Verbraucher täglich vor neue Entscheidungen. Im Rahmen des von Erasmus+ geförderten ResPa-Forschungsprojekts untersuchen Prof. Dr. Sven Sängerlaub und Jacqueline Velciu aus der Fakultät für Technische Systeme, Prozesse und Kommunikation, wie junge Erwachsene diese Veränderungen im Alltag erleben.
Im ersten Teil des Projekts wurden intensive Interviews mit Studierenden und Mitarbeitenden der Hochschule München geführt. Ziel war es, Einblicke in die reale Anwendung und Akzeptanz von Innovationen wie Recup, Everdrop, Refill-Stationen, Shareprodukte und Unverpacktläden zu gewinnen. Dabei wurde untersucht, welche Motivationen und Herausforderungen zirkuläre Systeme im Alltag der Verbraucher mit sich bringen und wie diese als Akteure des Wandels agieren.
Der zweite Teil des Projekts umfasst eine internationale Vergleichsstudie mit sechs Studierenden der Hochschule München. Diese haben über ihr Konsumverhalten mit Plastikverpackungen berichtet, wobei der Fokus auf deren Nutzung und Entsorgung lag. Die Studie erstreckt sich zeitgleich über Deutschland, Finnland, Schweden, Italien und Spanien, um einen umfassenden Einblick in das Verhalten und die Einstellungen der nächsten Generation in Europa zu liefern.
Die Ergebnisse des ResPa-Projekts versprechen wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung nachhaltiger Strategien in der Verpackungswirtschaft.
Das Projekt bringt ein internationales Konsortium von Partnern aus Wissenschaft und Industrie zusammen. Dazu gehören neben der Hochschule München Tampere University of Applied Sciences (Finnland), AVEP - Asociación Valenciana de Empresas del Plástico (Spanien), Brobygrafiska (Schweden), ECOEMBES (Spanien), Proplast (Italien), Tredu Tampereen seudun ammattiopisto (Finnland) und Università di Trento (Italien)
Weitere Informationen über das Projekt gibt es im ResPa-Newsletter.